Dublin III Tipps

Dublin III

Nach der Dublin-III-Verordnung ist allein der EU-Staat für das Asylverfahren zuständig, über den der Schutzsuchende die EU erstmals betreten hat, d. h. das Land, in dem er das erste Mal registriert wurde. Dieser Staat ist zuständig für das Asylverfahren und der Flüchtling muss dorthin zurück, egal, welches weitere EU-Land er danach betritt. Dies führt dazu, dass zahlreiche Flüchtlinge in den Ländern an den EU-Außengrenzen in die Asylverfahren gedrängt werden. Der Schutzstatus in diesen Ländern ist ein Papier ohne Wert. Die Personen werden zwar nicht abgeschoben, werden jedoch zum Teil für die erste Zeit in Gefängnisse gebracht oder erhalten keinerlei Unterstützung und damit auch nahezu keine Möglichkeiten zur Integration.

Wurde also ein Flüchtling bereits in einem anderen Land registriert, Fingerabdrücke aufgenommen etc., ist auch NUR dieses Land schlussendlich zuständig.

Einige Medien meldeten Ende August, dass die DUBLIN III Regelung für Flüchtlinge aus Syrien ausgesetzt sei. Es handelt sich aber wohl nur um eine Leitlinie, leider aber keine Anordnung – es bleibt aber Hoffnung.
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Broschüre – Kurzüberblick

Hier eine Infobroschüre zum Thema Dublin III des Flüchtlingsrats Brandenburg siehe: www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/tipps-fur-den-fluchtlingsalltag/dublin-ii

➡️ العربية Dublin-Verfahren – Was nun? (Flüchtlingrat Brandenburg) Arabisch

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Infos

Hilfreich hier die Broschüre
➡️ „Erste Hilfe gegen Dublin-Abschiebungen Basiswissen und Tipps für die Einzelfallarbeit“
Mehr auch unter www.wir-treten-ein.de von PRO ASYL

Kurzüberblick

Einen ersten Einblick kann diese Kurzübersicht bieten:

Ablauf Dublinverfahren